eine für alle

Die Studierenden­befragung in Deutschland

„Die Studierendenbefragung in Deutschland“ ist die bisher umfassendste Befragung aller Studierenden in Deutschland. Sie integriert mehrere, bisher gesondert durchgeführte Befragungen unter einem Dach und wurde im Sommersemester 2021 durchgeführt.

Studierende von mehr als 250 Hochschulen nahmen an der Befragung teil. Wissenschaftlich entwickelt wurde die Studie vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW, Verbundleitung) und der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz. Das Deutsche Studentenwerk ist Praxispartner im Projektverbund.

Am DZHW und an der Universität Konstanz bereitet nun ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die gewonnenen Daten auf. Das ist ein anspruchsvolles Unterfangen, das mehrere Monate in Anspruch nimmt. Allein 320.000 offene Angaben zu Ausbildungsberufen, Elternberufen und zu studentischer Erwerbstätigkeit müssen aufbereitet und etwa 1.300 möglichen Berufskategorien zugeordnet werden.

Für knapp 240.000 Einzelangaben müssen zudem die Studienfächer klassifiziert und anschließend in die Studienfachsystematik des Statistischen Bundesamtes überführt werden. Darüber hinaus müssen fehlende Werte definiert, Plausibilitätschecks durchgeführt und die Daten am Ende gewichtet werden, damit sie repräsentative Aussagen ermöglichen. Es lassen sich viele weitere Beispiele für Aufbereitungsschritte nennen, die in den nun kommenden Monaten anstehen. All dies ist wichtig, um die Situation der Studierenden in Deutschland bestmöglich abbilden zu können – auf Basis qualitativ hochwertiger Daten.

Darum geht es bei der Studierendenbefragung

eine Befragung – viele Themen

 

Soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

  • Geschlecht, Herkunft und Migration
  • familiäre und gesundheitliche Lage
  • Erwerbstätigkeit und finanzielle Situation
  • Wohnsituation
  • und weitere Themen

Studium und Studienbedingungen

  • Studienorganisation und -bedingungen
  • Studienanforderungen im digitalen Semester
  • Internationalisierung und Digitalisierung
  • Leistungen und Kompetenzerwerb
  • und weitere Themen

Einstellungen und Partizipation

  • Berufs- und Lebensziele
  • Chancengleichheit
  • Meinungsfreiheit
  • politische Orientierungen
  • soziales und politisches Engagement
  • und weitere Themen

Bildungswege und Karriereverläufe

  • vorangegangene Bildungsbiografie
  • Studienverlauf, -wechsel und -abbruch
  • Studienplanung und -erfolg
  • Berufs- und Karriereplanung
  • und weitere Themen

„Die Studierendenbefragung in Deutschland“ vereint die folgenden Befragungen bzw. Langzeitstudien:

Die Sozialerhebungen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden

Der Studierendensurvey zur Studiensituation und studentische Orientierungen

Die Studie „beeinträchtigt studieren“ (best) zur Lage von Studierenden mit studienerschwerender Beeinträchtigung

Der Report zur Situation der Studierenden in 28 europäischen Ländern von EUROSTUDENT

Aktuelle Projektpublikationen finden Sie hier.
 

  • „Die Studierendenbefragung in Deutschland ist für alle Beteiligten wertvoll: die Hochschulen, die Studierenden, die Forschung, die Bildungspolitik und die Studierendenwerke.“


    Anja Karliczek
    ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung
  • „Die Erkenntnisse, die im Rahmen dieser Studierendenbefragung gewonnen werden, stellen eine wesentliche Grundlage der wissenschaftsbasierten Bildungsberichterstattung dar.“


    Prof. Dr. Kai Maaz
    Direktor am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
  • „Als ehemaliger Uni-Präsident kann ich alle Hochschulen in Deutschland nur herzlich einladen, an der Studierendenbefragung teilzunehmen. Die Ergebnisse liefern nicht zuletzt eine Grundlage für die Entwicklung Ihrer Hochschule.“


    Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep
    Präsident des Deutschen Studentenwerks, ehemaliger Präsident der Universität Kassel
  • „Eine für alle« ist nicht nur Motto, sondern Programm: Die Daten der integrierten Studierendenbefragung dienen allen Beteiligten, den Studierenden, Hochschulen, Forschenden und der Hochschulpolitik.“


    Prof. Dr. Monika Jungbauer-Gans
    Wissenschaftliche Geschäftsführung DZHW
  • „Eine für alle: Die neue, integrierte Studierendenbefragung wird ihrem Anspruch gerecht, weil sie der Politik, der Öffentlichkeit, den Hochschulen empirisch valide aufzeigt, wie es den Studierenden in Deutschland geht und wie sie denken.“


    Achim Meyer auf der Heyde
    Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks
  • „Alle für eine und eine für alle. Die Erhebung wird den Studierenden eine Stimme geben – dafür sollten wir alle zusammenstehen.“


    Prof. Dr. Jutta Allmendinger
    Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)
  • „Eure Stimme wird gehört – Ihr könnt Einfluss nehmen auf die Studienbedingungen in Deutschland. Wenn Ihr an einer Befragung teilnehmen solltet, dann an dieser!“


    Louisa Kruczek
    studiert Umweltingenieurwesen an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Mitglied der dortigen Studierendenvertretung und im Verwaltungsrat des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg, studentisches Mitglied im Verbandsrat des Deutschen Studentenwerks
  • „Ich lade die Hochschulen herzlich dazu ein, sich für diese wichtige Studierenden-Befragung einzusetzen; die gewonnenen Daten sind auch für die Hochschulen von hohem Wert.“


    Prof. Dr. Peter-André Alt
    Präsident der Hochschulrektorenkonferenz
  • „Nehmt Euch die Zeit für diese wichtige, bundesweite Studierendenbefragung, wenn Ihr eingeladen werdet. Ihr helft mit, die Situation der Studierenden in Politik und Öffentlichkeit zu vermitteln.“


    Philipp Schulz
    studiert Wirtschaftsingenieurwesen an der RWTH Aachen, stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender des Studierendenwerks Aachen, stellvertretender Vorsitzender des Verbandsrats des Deutschen Studentenwerks